Die medizinischen Fachrichtungen
Noch heute gibt es sehr viele Länder, die medizinisch völlig unterversorgt sind. Von ausländischen Staaten wird hier meist Nothilfe geleistet. Nicht nur medizinische Hilfe wird angeboten, sondern auch auf dem Gebiet der Bildung sind Hilfeteams tätig. Teilweise werden auch Gesundheitsstationen aufgebaut, um den Menschen in ärmeren Ländern zu helfen. In größeren Städten der ärmeren Länder sind deshalb auch Krankenhäuser zu finden. Hier sind die Chancen, medizinische Versorgung zu bekommen am größten.
Welche Fachrichtung ist besonders schulungsbedürftig?
Es gibt viele Organisationen und auch Privatleute, die sammeln, um der medizinischen den ärmeren Ländern abzuhelfen. Hilfsorganisationen liefern Krankenhausausstattungsgegenstände, wie Betten, Nachttische, Visitenwagen u. Ä. auch in Länder der Dritten Welt.
In den ärmeren Ländern leiden besonders viele Menschen an Deformierungen einzelner Körperteile, entweder von Geburt an oder durch Unfälle. Fehlende Gliedmaßen sind an der Tagesordnung. Aus diesem Grunde führt es immer wieder ausländische Ärzte-Teams in diese ärmeren Länder, die vor Ort Hilfe durch Schulung des medizinischen Fachpersonals, wie auch des Pflegepersonals helfen. Besonders auf dem Gebiet der Chirurgie ist Hilfe von Nöten. Trifft ein Ärzte-Team ein, das helfen möchte, so spricht sich das unter der Bevölkerung schnell herum und die Menschen versammeln sich rund um das Krankhaus, weil sie auf Hilfe hoffen. Die Ärzte wählen die schwierigsten Fälle aus, die dann noch während ihres Aufenthaltes in diesen Ländern operiert werden, und zwar in Anwesenheit der inländischen Ärzte. Auf diese Weise lernen sie direkt am OP-Tisch, welche Operationstechniken es gibt und was zu beachten ist. Hygiene und Know-how ist also Thema dieser praktischen Schulungen. Zusätzlich werden noch Workshops organisiert, in denen dann alle Fragen der Ärzte aus diesen ärmeren Regionen der Welt beantwortet werden können.
Orthopädie ist ein weiteres großes Thema
Aufgrund der vielen Menschen in den ärmeren Ländern, denen Körperteile fehlen, ist auch großer Bedarf an Fachkräften auf dem Gebiet der Orthopädie. Es gibt viele Orthopädie-Zentren, in denen Prothesen, Gehhilfen und Übungsgeräte hergestellt werden. Sämtliche Angestellten sind oftmals selbst betroffen und daher ist dies ein ideelles Unterfangen. Die behinderten Angestellten geben den Patienten Hoffnung und zeigen, dass man auch mit Behinderung noch ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sein kann. Die selbst betroffenen Therapeuten können sehr gut das richtige Maß an Mitgefühl und Verständnis vermitteln. Es gibt auch viele Querschnittsgelähmte in den 3. Welt Ländern, die dann zuhause besucht und betreut werden. Auch diese Aufgabe wird oftmals von selbstbetroffenen Mitarbeitern wahrgenommen. Kindern müssen die Prothesen oder die Gehhilfen mehrmals im Jahr angepasst werden, da sie noch sehr schnell wachsen. Es ist nicht wie bei Erwachsenen, dass die Prothesen sehr lange halten. In den Orthopädie-Zentren gibt es auch Übungsplätze, auf denen die behinderten Menschen lernen, sich wieder zu bewegen, zu laufen und die täglichen Hindernisse zu bewältigen.
Hilfe, wo Hilfe nötig ist
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass der Hilfebedarf besonders in den armen Ländern klar zu erkennen ist und dieses auch erkannt wurde. Hilfsorganisationen, Ärzte und auch Privatleute helfen, wo sie können. Hilfsgüter, ärztliche Weiterbildung in den Bereichen Chirurgie und Orthopädie und menschliche Hilfe wird den Menschen in diesen Ländern zu Teil. So muss Hilfe gestaltet sein, frei von Grenzen und getrieben von menschlicher Nächstenliebe. Hilfe für Menschen, denen es nicht so gut geht, wie uns.
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